Energie- und Gebäudetechnik
Lebensretter zum kleinen Preis
Rauchmelder einfach zu montieren
Rund 200.000 Haus- und Wohnungsbrände bekämpfen die Feuerwehren in Deutschland jedes Jahr. Trotz ihres professionellen Einsatzes sterben dabei jährlich etwa 600 Menschen. Dabei sind nicht die Flammen die größte Gefahr, sondern hochgiftige Rauchgase, die bereits bei kleinen Schwelbränden freigesetzt werden. Und Brände entstehen meistens nachts. Wer nicht rechtzeitig aufwacht, erstickt oft schon nach wenigen Atemzügen.
Echte Lebensretter im Brandfall sind Rauchmelder. Deshalb haben einige Bundesländer Rauchmelder bereits zur Pflicht in Neubauten gemacht, andere wollen folgen. Auch die Nachrüstung von bestehenden Bauten wird vom Gesetzgeber erwogen. Sinnvoll sind mindestens drei Rauchmelder pro Wohnung, denn die optimalen Einsatzbereiche sind Kinder- und Schlafzimmer sowie der Flur. Die Feuerwehr empfiehlt allerdings, noch mehr Geräte zu installieren, beispielsweise auch in anderen Wohnräumen, in der Küche und im Treppenhaus. So ist auf jeden Fall die ganze Familie gewarnt, wenn es brenzlig wird. In Gebäuden mit mehreren Stockwerken sollte pro Etage mindestens ein Rauchmelder angebracht werden.
Quelle: Grafschafter Nachrichten
Kleine Strahler, große Wirkung
Licht inszeniert die Architektur
Hotels, zahlreiche Bürogebäude und immer mehr Privathäuser beweisen es: Effektvoll beleuchtete Fassaden entwickeln in der Dunkelheit einen besonderen Reiz. Eindekoratives Nachtbild ist einladend, so die Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL), und dient zugleich der Sicherheit. Effiziente Lichtquellen und moderne Beleuchtungstechnik halten Energiebedarf und Kosten in Grenzen.
Zur Beleuchtung an oder in der Fassade eigenen sich Wandleuchten und Bodeneinbauleuchten, Strahler oder Kleinschweinwerfer. Sie sollten möglichst unauffällig angebracht oder mit ihrem Design auch tagsüber gut zum Haus passen. Besonders klein – und auch sehr wirtschaftlich durch ihre lange Lebensdauer – sind LEDs (Licht emittierende Dioden) sowie die Lichtpunkte faseroptischer Beleuchtungssysteme, deren Leitungen das Licht einer einzigen, zentral betriebenen Lampe verteilen. Faseroptische Systeme und LEDs laden zur farbigen Gestaltung ein, wie sie derzeit im Trend liegt. LEDs ermöglichen ausßerdem dynamische Farblichtgestaltungen: Farbwechsel können damit in beliebiger Reihenfolge und Länge programmiert werden. Eine Alternative dazu sind RGB-Leuchtstofflampen.
Gute Beleuchtung lebt vom spannungsreichen Spiel mit Licht und Schatten. Lichtbündel sollten sich also nicht kreuzen, da sonst die Schatten verwischen. Die beste Wirkung entfalten Anstrahlungen immer dann, wenn die Lichtfarbe der Lampen auf das Material der Fassade abgestimmt ist: Natriumdampf-Hochdrucklampen unterstreichen den Charakter warmer Farben und Materialien, Halogen-Metalldampflampen sind die richtige Wahl, wenn Fassaden aus Granit und Kalkstein, mit Metall oder Glas beleuchtet werden sollen. Die Außenfassade sollte so angestrahlt sein, dass Licht und Blickrichtung stets zusammenfallen, um beispielsweise vorbeifahrende Autofahrer nicht zu blenden.
Wichtig: Im Außenbereich dürfen nur Leuchten eingesetzt werden, die für die Verwendung im Freien zugelassen sind. Die Schutzart garantiert die Betriebssicherheit der Leuchte: Eine Außenleuchte der Schutzart IP 44 ist gegen das Eindringen fester Fremdkörper größer als ein Millimeter und gegen Sprühwasser geschützt. Die erforderliche Beleuchtungsstärke wird von der Eigenfarbe und damit den Reflexionseigenschaften des angestrahlten Objekts sowie der Umgebungshelligkeit bestimmt. Generell gilt: Je dunkler die Fassade und je heller die Umgebung, desto mehr Licht wird benöt
Quelle: Grafschafter Nachrichten



